Die von den Forschenden des LWT erstellte Veröffentlichung “Additive Manufacturing of Hot-Work Tool Steel by In Situ Alloying Using Laser Powder Bed Fusion and Directed Energy Deposition—Strategies to Improve Chemical Homogeneity” wurde als eine der Top 20 Publikationen im Journal Steel Research Interntional des Jahres 2025 ausgewählt und in die Sonderausgabe “Best of steel research international 2026” aufgenommen.
Wir gratulieren Felix Großwendt, der am 08.05.2026 seine Promotion zum Thema "In-situ alloying using novel powder feedstocks for laser powder bed fusion of tool steels" erfolgreich abgeschlossen hat. Die Dissertation beschreibt Untersuchungen zur Verarbeitung von Mischungen aus unterschiedlichen Rohstoffpulvern in der laserbasierten Additiven Fertigung zu chemisch homogenen Komponenten. Dadurch soll die verfügbare Bandbreite an Ausgangswerkstoffen erweitert werden, ohne auf die kostenintensive Inertgasverdüsung von vorlegierten Schmelzen angewiesen zu sein. Zudem wurde die Nutzung von Schleifspänen als Sekundärpulver in der Additiven Fertigung bzw. der Pulvermetallurgie untersucht.
Am vergangenen Freitag (08.05.) fand der 9. Early Career Researchers (ECR) Day des Materials Research Department (MRD) der RUB statt. Die diesjährige Veranstaltung umfasste ein halbtägiges Programm mit Vorträgen von Nachwuchswissenschaftler:innen verschiedener dem MRD angehörender Lehrstühle, gefolgt von einer Postersession und Networking-Aktivitäten. Außerdem wurden Preise für den besten Vortrag und das beste Poster verliehen.
Am 23.04.2026 durften wir sechs motivierte Schülerinnen im Rahmen des bundesweiten Girls’ Day bei uns am LWT begrüßen. Unter dem spannenden Motto „Ab ins Labor: Werde für einen Tag Werkstoff-Forscherin!“ konnten sie selbst praktisch arbeiten und Einblicke in die faszinierende Welt der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik gewinnen.
Das dreitägige LWT-Seminar fand Ende März an der RUB statt. Die Doktorandinnen und Doktoranden des LWT präsentierten den Stand Ihrer Forschung in spannenden Vorträgen und diskutierten diese im Anschluss. Für Entspannung sorgte das Get-together in der Ideenwerkstatt mit leckeren Getränken und vom Team zubereiteten Speisen. Am dritten Tag stellten wissenschaftliche Mitarbeiter im Rahmen eines Calphad-Seminars dar, welche Anwendungsmöglichkeiten für ThermoCalc und MatCalc bestehen und wie der konkrete Einsatz in ihrer Forschung aussieht.
Im Rahmen eines zweijährigen Schulprojekts begleiteten besondere Fahrräder zwei Chemieklassen des Neuen Gymnasiums Bochum. In Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum, unter anderem dem Lehrstuhl für Werkstofftechnik (LWT), bauten die Schülerinnen und Schüler ein Fahrrad selbst und untersuchten dessen Materialien mit modernen Analyseverfahren. Das Projekt verband schulischen Chemieunterricht mit praxisnaher Werkstoffforschung und weckte nachhaltige Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik.
Die Formnext 2025 in Frankfurt bot auch in diesem Jahr eine zentrale Plattform für die neuesten Entwicklungen in der additiven Fertigung. Für den LWT gehört dieses Themenfeld – gemeinsam mit der Pulvermetallurgie – zu den Kernkompetenzen.
Gemeinsam besuchten wir die Messe, um uns mit Expert*innen aus Industrie und Forschung auszutauschen, aktuelle Trends zu diskutieren und Entwicklungen im Bereich der AM-Prozesstechnologien sowie der pulvermetallurgischen Werkstoffsysteme zu verfolgen.
Am 14. November 2025 fand im Veranstaltungszentrum der RUB das erste Forum Wiederverwendung im Rahmen des SFB 1683 „Modular Reuse“ statt. Neben Fachvorträgen und einer Podiumsdiskussion gab es eine Posterausstellung mit Demonstratoren. Der LWT bot Einblicke in die aktuelle Forschung und zeigte die große Bandbreite der Betonstähle aus unterschiedlichen Jahrzehnten.
Der SFB 1683 untersucht in einem interdisziplinären Team, wie Stahlbetonbauteile aus Bestandstragwerken entnommen, geprüft, aufbereitet und als neue Tragwerke genutzt werden können.
Nach einer intensiven sechsmonatigen Startphase fand im ZESS das erste große Projekttreffen der DFG-Forschungsgruppe FOR 5620 statt. Im Rahmen einer zweitägigen Veranstaltung haben die Mitglieder der Forschergruppe den bisherigen Projektfortschritt vorgestellt, diskutiert und zukünftige Arbeitsschwerpunkte definiert.
Der Lehrstuhl für Werkstofftechnik trägt wesentlich zur Forschergruppe bei und befasst sich dabei im Detail mit der Mikrostrukturbildung sowie der mikrostrukturell lokal aufgelösten thermodynamischen Stabilität von Austeniten, die künftig in H₂-Umgebungen eingesetzt werden sollen.
Wir freuen uns über den erfolgreichen Auftakt und blicken gespannt auf die nächsten Schritte der gemeinsamen Forschung!
Wir freuen uns sehr, Frau Erika Yaa Amankwah aus Ghana als IAESTE-Praktikantin am Lehrstuhl Werkstofftechnik begrüßen zu dürfen.
Frau Yaa Amankwah unterstützt unser Team in den kommenden Wochen im Bereich der additiven Fertigung sowie der Pulvermetallurgie und bringt sich engagiert in verschiedene Forschungs- und Laborarbeiten ein. Durch ihre Motivation, ihr Interesse an werkstofftechnischen Fragestellungen und ihre offene Art stellt sie eine wertvolle Bereicherung für unsere Arbeitsgruppe dar.